08.03.2015 22. Spieltag SC Union 03 III. – FC Eimsbüttel I.

Posted by on Mrz 9, 2015 in Spielberichte, Spielberichte - 1. Herren | Keine Kommentare

Wenigstens nicht gefroren – das dürften viele Zuschauer am Sonntagnachmittag nach der Partie zwischen Union 03 III und der ersten Mannschaft des FC Eimsbüttel gedacht haben. Am ersten T-Shirt-Wetter-Tag des Jahres 2015 zeigten die beiden Teams alles andere als Erheiterndes. Dabei ging es für die auf einigen Positionen veränderten Gäste vielversprechend los. Nur kurz nach Anpfiff setzte Leif Lorenzen einen Freistoß aus gut 30 Metern an die Latte. Den Abpraller konnte Sebastian Pachon Velez aus kurzer Entfernung nicht im Kasten unterbringen. Das war dann auch schon die einzig erwähnenswerte Szene des gesamten Spiels. In den Strafräumen tat sich anschließend wenig bis gar nichts. FC-Torhüter Stefan Hohmann war bei zwei verdeckten Schüssen der Unioner mit starken Reflexen zur Stelle, ansonsten aber beschäftigungslos.   Es kam auch kein wirklich flüssiges Spiel zustande. Immer wieder unterbrach der Schiedsrichter die Partie wegen kleiner Fouls. Freistöße, Einwürfe, ein bisschen Meckern, ein bisschen Anweisungen von den Trainerbänken – viel mehr gab es nicht zu sehen und zu hören. Und so blieb es nach 90 Minuten beim letztlich gerechten 0:0, mit dem beide Mannschaften leben müssen und können. Eimsbüttel bleibt mit der zweitbesten Defensive der Staffel auf Platz vier, machte gegenüber den Konkurrenten auf den Rängen zwei und drei sogar noch einen Punkt gut. Am kommenden Sonntag hat der FCE im Heimspiel gegen Stellingen (13 Uhr, Wolfgang-Meyer-Sportanlage) die Chance, es etwas besser zu machen als heute. Dann hoffentlich auch wieder vor vielen, nicht frierenden Zuschauern. Thomas...

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15.02.2015 19. Spieltag FC Eimsbüttel I. – Rissener SV II. 6:1 (2:1)

Posted by on Feb 15, 2015 in Spielberichte, Spielberichte - 1. Herren | Keine Kommentare

Die Voraussetzungen für den Start ins neue Jahr hätten für den FCE nicht besser sein können. Eine intensive Vorbereitung seit Anfang Januar, die freie Auswahl beim Personalpuzzle mit 16 Spielern im Kader und ein Gegner, der nur zu acht angereist war. Doch zunächst gab es für die Eimsbütteler einen Schuss vor den Bug. Nach fünf Minuten gingen die dezimierten Gäste in Führung. Der FCE noch im Winterschlaf? Während Rissen in der Folgezeit immerhin noch den neunten Mann mobilisieren konnte, erspielten sich die Hausherren doch klare Feldvorteile. Nach einer beinahe unendlichen halben Stunde sprang dann auch Zählbares heraus: Winterneuzugang Miguel Ordonez Cano traf zum 1:1. 15 Minuten und einige Chancen später legte er dann mit dem Pausenpfiff zum 2:1 nach.  Nach dem Seitenwechsel bekam der FCE dann endgültig die Partie in den Griff. Leo Baalmann, Leihgabe der zweiten Mannschaft, erzielte in der 51. Minute nach einem langen Ball das 3:1. Immer wieder spielten sich die Eimsbütteler in den Rissener Strafraum vor, doch im Abschluss fehlte die letzte Konsequenz. Der ein oder andere dürfte sicherlich darüber nachgedacht haben, wie viele Tickets der in der Rückrunde wegen eines Auslandsaufenthalts fehlende Top-Torjäger Noah Freyer wohl geknipst hätte. Erst in der 77. Minute besorgte Karil De la Hoz Rios den vorentscheidenden Treffer zum 4:1. Die Schlusspunkte setzte dann noch einmal der nun in den Sturm vorgerückte Leo Baalmann. Zunächst veredelte er eine feine Vorlage aus kurzer Distanz zum 5:1, um mit dem Schlusspfiff einen direkten Freistoß ins linke obere Eck der tapfer kämpfenden, aber am Ende kraftlosen Rissener.  Nach einem Schockmoment also doch ein Start nach Maß für den FCE. Zwei Themen werden jedoch mit Spannung im weiteren Verlauf der Saison zu beobachten sein: Erstens: Wirkt sich das beinahe schon Überangebot an Spielern auf die Stimmung im Team aus? Immerhin fanden sich heute bisherige Stammkräfte auf der Bank oder gar nicht im Kader wieder. Und Zweitens: Gelingt es, die Chancenauswertung zu verbessern. Denn nicht jeden Sonntag geht es gegen Widersacher in Unterzahl. Ein so fahrlässiger Umgang mit Einschussmöglichkeiten kann sich dann schnell rächen. Thomas...

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30.11.2014 18. Spieltag Nienstedten II. – FC Eimsbüttel I. 3:2 (2:1)

Posted by on Nov 30, 2014 in Spielberichte, Spielberichte - 1. Herren | Keine Kommentare

Auf dem Sportplatz von Nienstedten hatte der FC Eimsbüttel noch einen unbezahlten Deckel liegen: Im letzten Spiel der Vorsaison standen die Eimsbütteler gegen Ende verletzungsbedingt nur noch zu zehnt auf dem Platz und verloren unglücklich mit 1:2. Im letzten Spiel dieses Jahres sollte die offene Rechnung nun beglichen werden. Die Gäste begannen stark, spielten sich gleich eine Handvoll Tormöglichkeiten heraus. Doch an diesem kalten Herbsttag zeigte der FCE eine lange nicht gesehene Abschlussschwäche. Und so gingen kurioserweise die Hausherren auf dem nagelneuen Kunstrasenplatz in der 21. Minute durch Tobias Barenthin in Front. Doch nur zwei Minuten später konnte FCE-Kapitän Kevin Kröger die Führung egalisieren. Im Folgenden gestalteten beide Mannschaften eine ausgeglichene Partie, in der sich Eimsbüttel jedoch ein kleines Übergewicht erarbeitete, doch die Angriffe waren nicht zielgerichtet genug. Statt selbst einen Treffer nachzulegen, kassieren die Gäste drei Minuten vor der Pause nach einer Unsicherheit in der Verteidigung das zweite Gegentor: Tim Bozek erzielte das 2:1. Die ersten 45 Minuten wurden in der Halbzeit reichlich diskutiert. Nicht immer sachlich und konstruktiv. Zwei Minuten nach dem Seitenwechsel waren die Eimsbütteler anscheinend immer noch zu sehr mit sich selbst statt mit dem Gegner beschäftigt. Statt eine Situation am eigenen Strafraum konsequent zu klären, wurde das Klein-Klein-Spiel von den Gastgebern bestraft und Tobias Barenthin netzte zum 3:1 ein. Für den FCE eigentlich kein Problem. Schon mehrmals konnte die Mannschaft in dieser Saison Zwei-Tore-Rückstände aufholen. Auch dieses Mal? Von den Spielanteilen her war Eimsbüttel überlegen. Aber Nienstedten war alles andere als ein Sparringpartner. Der FCE erhöhte den Druck auf das Tor der Gastgeber. Doch mehr als ein paar Ecken und einige Freistöße in aussichtsreicher Position – die aber allesamt verpufften – sprangen dieses Mal nicht raus. Es brauchte mal wieder eine dieser einfachen, aber genialen Ideen von Torjäger Noah Freyer. In der 72. Minute fasste er sich ein Herz, zog aus 20 Metern trocken ab und versenkte die Kugel im rechten unteren Eck – nur noch 3:2. Für mehr reichte es aber dieses Mal nicht, am Ende stand die dritte Niederlage der Saison auf dem Papier – und statt den Deckel aus der Vorsaison zu begleichen, sind einige Striche mehr auf die Rechnung gekommen. Fazit: Eine vollkommen unnötige Niederlage für die Eimsbütteler, die sich das Leben selbst schwer gemacht haben. Statt die Feldvorteile in Tore umzumünzen, wurde mit den Mitspielern und dem Schiedsrichter gehadert. Das sahen nach der Partie auch die Spieler ein. Bleibt zu hoffen, dass sie daraus die richtigen Schlüsse ziehen und sich im kommenden Jahr wieder auf ihre Stärken besinnen. Denn am Ende lügt die Tabelle nicht. Und da steht der FCE nach 18 Spielen auf einem hervorragenden dritten Platz. Thomas...

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16.11.2014 16. Spieltag GW Eimsbüttel III. – FC Eimsbüttel I.

Posted by on Nov 16, 2014 in Spielberichte, Spielberichte - 1. Herren | Keine Kommentare

Sechs Grad und Nieselregen – wäre jemand auf die Idee gekommen, das Eimsbüttel-Derby zwischen Grün-Weiß und dem 1. FCE auch noch auf Grand anzusetzen, es wäre einem Verstoß gegen die Genfer Konventionen gleichgekommen. Sofa, Kneipe, Autobahnstandstreifen – überall wäre es an diesem Sonntagvormittag gemütlicher gewesen als auf einem Fußballplatz. Doch diese Wahrnehmung schienen nur die Zuschauer zu haben. Die 22 Akteure ließen sich vom trüben Herbstwetter nicht die Spielfreude verhageln. „Druck von Beginn an“, hatte FCE-Coach Enrico Cortez gefordert. Und seine Spieler setzen diese Vorgabe um. Immer wieder rannten sie gegen das Tor der Grün-Weißen an. Doch die Gastgeber, die unter der Woche zeitgleich mit dem FCE auf der selben Sportanlage trainieren, schienen bei der einen oder anderen Übungseinheit mal auf den Nachbarplatz geschielt zu haben. So schön und schnell sich der FCE auch ab der Mittellinie die Bälle hin- und herspielte, manchmal auch blitzartig in die Spitze vorstieß, die GWE-Abwehr war auf dem Posten – die Scouts hatten ganze Arbeit geleistet. Nur bei zwei Kopfbällen von Leif Lorenzen und Noah Freyer sowie einem sehenswerten Drehschuss des FCE-Torjägers war der Kasten der Gastgeber in Gefahr. Außerdem musste der FCE bei einigen wenigen, aber gefährlichen Angriffen der Grün-Weißen aufpassen wie ein Schießhund. Das Tempo war auf beiden Seiten hoch. Als sich die Gäste in der 42. Minute anschickten, wieder einmal einen Angriff aufzuziehen, gab es einen der in dieser Saison rar gewordenen Fehler im Aufbauspiel. Grün-Weiß schaltete blitzschnell um und Daniel Ermel ließ sich die Chance zum 1:0 nicht nehmen. Mit diesem Ergebnis ging es in die Pause. Enrico Cortez machte seinen Spielern Mut. So ein Gegentreffer könne immer passieren, sein Team habe aber eine starke erste Hälfte gezeigt. Hochmotiviert ging es in die zweiten 45 Minuten. Doch nur kurz nach Wiederanpfiff kassierte der FCE den nächsten Tiefschlag, als Sören Schütt eine Ecke per Kopf veredelte. Für die Gäste war das aber kein Grund, aufzustecken. Drei Minuten später fiel der Anschlusstreffer. Pepe Cortez chipte einen Freistoß haargenau auf den Kopf von Noah Freyer, der die Kugel im sanften Bogen im Tor der Grün-Weißen unterbrachte – 2:1. Das Signal zur Aufholjagd. Kurz später traf Pepe Cortez aus 25 Metern nur den Pfosten, auf der anderen Seite lenkte FCE-Torwart Stephan Hohmann einen langen Ball mit einer Glanzparade noch an die Latte – offener Schlagabtausch in einem sehr fairen Spiel. Die Gäste drückten mehr und mehr und wurden sieben Minuten vor dem Ende belohnt. Noah Freyer trat zur Ecke an, spielte kurz auf Frederic Budniok. Doppelpass. Noah Freyer kam wieder an den Ball und schoss ihn mit links aus 16 Metern ins linke obere Eck des GW-Tores – 2:2. Es war bereits der 24. Saisontreffer der FCE-Lebensversicherung und in diesem Fall das Tor...

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09.11.2014 15. Spieltag Standard Alu – FC Eimsbüttel I.

Posted by on Nov 9, 2014 in Spielberichte, Spielberichte - 1. Herren | Keine Kommentare

Symbolik pur: Ein Novembertag wie gemalt, passend zum Goldenen Herbst des 1. FC Eimsbüttel, wartete auf die 22 Akteure am Sonntag auf dem Sportplatz an der Wichmannstraße. Anstoß um 11 Uhr – eigentlich die Zeit, um gemütlich an Alster oder Elbe entlangzuschlendern. Und auch für das Team von Trainer Enrico Cortez sah es zunächst nach einem Spaziergang aus. 15 Minuten dauerte es, da rappelte es zum ersten Mal im Karton von Standard Alu. Noah Freyer – wer sonst, möchte man sagen – traf zur Führung für die Gäste. Er verwandelte einen Freistoß aus 18 Metern direkt im linken oberen Eck des Tores – 0:1. Eimsbüttel schlenderte weiter. Standard Alu zog sich in die eigene Hälfte zurück, von Pressing keine Spur. Nur selten tauchten die Gastgeber gefährlich in der Eimsbütteler Spielhälfte auf. Die Gäste konnten Kraft sparen, kamen ihrerseits aber auch nur zu wenig zwingenden Aktionen. Kurz vor dem Pausenpfiff wurde es Noah Freyer zu bunt. Er zog einfach mal aus 25 Metern ab und erhöhte auf 0:2. Die Pause schienen die Alus zum Überdenken ihrer Spielweise genutzt zu haben. Sie traten jetzt selbstbewusster auf. Doch der FC Eimsbüttel hat in der aktuellen Spielzeit keine Probleme mit Gegnern mit stolz geschwellter Brust. Als die Gastgeber etwas mehr Spielanteile bekamen, schlug der FCE gnadenlos zu. Nach einem schönen Pass von Sebastian Pachon Velez bekam Kapitän Kevin Kröger in der 55 Minute den Ball, legte den Turbo ein und versenke die Kugel aus 16 Metern humorlos im Netz – 0:3. Die Vorentscheidung? Nö! Fünf Minuten später sendete Standard Alu ein Lebenszeichen. Und was für eins: Nachdem Eimsbüttel in der Deckung nicht konsequent gegen Ball und Gegner agierte, setzte ein Stürmer der Gastgeber zum Fallrückzieher an und verkürzte sehenswert auf 1:3. Noah Freyer stellte mit seinem dritten Treffer des Tages zehn Minuten vor Ende den alten Abstand wieder her, indem er einen Foulelfmeter im Netz der Gäste unterbrachte. Statt sich auf das Verteidigen des Vorsprungs zu konzentrieren, ließen sich die Eimsbütteler – leider wieder einmal – auf kleinere und vor allem unnötige Scharmützel mit den Gegenspielern ein. Der Faden im zuvor sicheren Spiel ging verloren. Und schließlich schmolz auch der Torevorsprung. Wieder ging es in der 85. Minute alles andere als souverän in der Abwehr zu. Das nutzen die Gastgeber zum 2:4. Und in der Nachspielzeit legten sie sogar noch das 3:4 nach. Für die restlichen Minuten fingen sich die Eimsbütteler aber wieder und brachten die Partie letztlich clever und sicher nach Hause. Es bleibt also ein Goldener Herbst für den FCE. Mit dem zehnten Sieg der Saison und jetzt 33 Punkten liegt die Mannschaft sieben Zähler hinter Tabellenführer Lohkamp weiter auf dem dritten Tabellenplatz. Kommenden Sonntag beginnt mit dem Gastspiel bei GW...

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