Gebrauchter Tag für den 1. FC Eimsbüttel

Posted by on Aug 26, 2015 in Spielberichte, Spielberichte - 1. Herren, Spielberichte - 2. Herren | Keine Kommentare

Es sollte ein schöner Fußball-Sonntag werden. Erstmals in dieser Saison spielten alle drei Teams des 1. FC Eimsbüttel nacheinander auf dem Heimsportplatz an der Hagenbeckstraße. Doch nach 270 Minuten Fußball war die Laune im Keller angelangt. 0 Punkte, 2:20 Tore – das war die Bilanz der drei Partien. FCE III – Grün-Weiß Eimsbüttel II 0:10 Bei der Dritten war die Vorfreude auf das Spiel gegen Grün-Weiß Eimsbüttel II riesig. Erstmals konnte die neu gegründete Mannschaft mit mehr als elf Mann im Kader antreten. 13 Kicker waren auf dem Spielberichtsbogen zu finden. Doch schnell wich die Freude der Ernüchterung. Irgendwie hatte jeder in der Mannschaft einen ganz schlechten Tag erwischt. Pässe über zehn Meter kamen nicht an, Laufduelle wurden verloren, Zweikämpfe gar nicht erst angenommen. Die Gäste von Grün-Weiß konnten sich den FCE nach ihren Wünschen zurechtlegen. Zur Pause stand es schon 0:7. Nach dem Seitenwechsel kehrte etwas Ruhe ein. Aber selbst das Minimalziel, nicht zweistellig zu verlieren, erfüllten die Spieler nicht. 0:10 hieß es am Ende. Für die Dritte des 1. FC Eimsbüttel war das ein so nicht erwarteter Tiefpunkt, den es am kommenden Wochenende beim Gastspiel gegen Urania II unbedingt zu überwinden gilt. FCE II – Hansa 11 II 1:5 Die Zweite des FCE war gewarnt: Als ungeschlagener Tabellenführer kam Hansa 11 II auf den Wolfgang-Meyer-Sportplatz – und präsentierte sich auch in der Form eines Spitzenreiters. Bis zur Pause hielten die Eimsbütteler noch gut mit. Nach zwei Gegentreffern und einem Tor von Maximilian Voigt stand es nur 1:2. Doch nach dem Seitenwechsel lief beim FCE nicht mehr viel zusammen. Noch dreimal schlug der Tabellenführer eiskalt zu. Diese Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor ging den Gastgebern an diesem Tag ab. Chancen gab es genug. Allein: Sie wurden nicht genutzt. FCE I – TSV Stellingen 1:5 Bei der Ersten des FC Eimsbüttel sollte es nach der 0:7-Klatsche gegen Falke einen Neustart geben – inklusive neuem Übungsleiter. Doch die Premiere von Trainer Turgut Ceylan ging gründlich in die Hose. Das lag vor allem an der dünnen Personaldecke. Gerade einmal elf Mann hatte der neue Coach zur Verfügung. Die Viererkette musste aufgrund von Ausfällen komplett umgestellt werden, so dass sich dort drei Neue fanden, die zum Teil erstmals überhaupt auf ihren Positionen agierten. So musste sich das Team erst einmal finden. Und genau in diese Phase fielen zwei Gegentreffer. Doch noch vor der Pause konnte Noah Freyer nach einem schönen Zuspiel von Neuzugang Kevin Dittmann auf 1:2 verkürzen. Gleich nach dem Seitenwechsel stellten die Stellinger den alten Abstand wieder her. Als dann kurz nacheinander gleich zwei Gäste wegen Unbeherrschtheiten mit Gelb-Rot vom Platz flogen, waren die Rahmenbedingungen für Eimsbüttel eigentlich optimal. Doch anstatt die Überzahl ruhig auszuspielen, gab es Unkonzentriertheiten und ungenaue Abspiele,...

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„Wir müssen auch mal den schwierigen Ball spielen“

Posted by on Aug 20, 2015 in News | Keine Kommentare

Er ist 52 Jahre alt, in Eimsbüttel aufgewachsen und im Hamburger Amateurfußball viel herumgekommen – zuletzt war er beim DSC Hanseat. Die nächste Station von Turgut Ceylan ist der 1. FC Eimsbüttel. Der B-Lizenz-Inhaber ist ab sofort neuer Trainer unserer ersten Herren. Am Mittwoch stand er erstmals gemeinsam mit der Mannschaft auf dem Trainingsplatz. Vorher hat der Dortmund-Fan ein paar Fragen über sich, die Mannschaft und gemeinsame Ziele beantwortet. Wie ist der Kontakt zum FC Eimsbüttel zustande gekommen? Ich habe das Gesuch in der „Verein-sucht-Trainer“-Börse von Sport Nord gesehen und spontan euren Präsidenten Michael Bade angerufen. Was wusstest du vorher über den Verein? Ich bin in Eimsbüttel aufgewachsen und verfolge, was dort im Fußball passiert. Die Gründung des FCE habe ich damals mitbekommen, dann aber nicht jedes Spiel verfolgt. Weil ich mich aber immer sehr über den Hamburger Fußball informiere, ist der Verein für mich nicht komplett unbekannt. Du hast die Mannschaft vergangenes Wochenende beim 0:7 gegen Falke beobachtet – dein Fazit des Spiels? Für meinen Geschmack hat die Mannschaft da zu verhalten gespielt. Man hat gemerkt, sie hatte schon etwas Respekt, auch wenn das die Spieler nach außen so vielleicht nicht zugeben würden. Aber im Unterbewusstsein war das sicher so. Das hat man an der ganzen Art, wie die Mannschaft gespielt hat, gespürt. Die ersten zwei Tore waren unglücklich. Je länger das Spiel dauerte, konnte man merken, dass die Mannschaft auf jeden Fall versucht hat mitzuspielen. Das war gegen einen Gegner wie Falke schon sehr positiv. Die hatten ja nicht irgendwelche Spieler auf dem Platz. Das ist schon eine starke, erfahrene Mannschaft. Wenn Eimsbüttel etwas mutiger gespielt und etwas länger das Zu-Null gehalten hätte, wäre das Ergebnis sicher nicht ganz so extrem ausgefallen. Was muss besser werden? Die Mannschaft muss mehr an sich glauben, sie muss mutiger spielen. Und sie muss auch mal den schwierigen Ball spielen. Die Spieler sollen sich ruhig trauen. Oft wird zu sehr auf Sicherheit gespielt. Das muss nicht sein. Ich habe gesehen, dass individuelle Fähigkeiten bei dem ein oder anderen vorhanden sind. Das müssen wir nutzen. Aber dann müssen sich die Spieler auch untereinander Fehler verzeihen. Insgesamt müssen wir geschlossener auftreten als beim Spiel gegen Falke. „Ich lasse gern offensiv spielen.“ Wie ist deine Philosophie vom Fußball? Ich bin Verfechter des Offensiv-Fußballs. Ich lasse gern offensiv spielen. Zwar auch mit zwei Sechsern zur Sicherheit. Aber im Grunde genommen erwarte ich, dass die Mannschaft so schnell wie möglich ein Tor schießt. Man muss in der ersten halben Stunde so Gas geben, dass man sich fünf, sechs Chancen erspielt und ein, zwei Tore erzielt – dann ist das Ding eigentlich schon durch. So ähnlich stelle ich mir das künftig auch vor. Aber natürlich muss ich...

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Falken rupfen ängstliche Eimsbütteler im Topspiel

Posted by on Aug 16, 2015 in Spielberichte, Spielberichte - 1. Herren | Keine Kommentare

Die Vorfreude war groß, der Wille auch – doch auf dem Feld gab es für den 1. FCE Eimsbüttel beim Gastspiel gegen den HFC Falke am Sonnabend nichts zu holen. Mit 0:7 fiel das Ergebnis mehr als deutlich aus. Anpfiff, Anstoß, Gegentor Regenwolken über dem Rudi-Barth-Sportplatz, ein Donnerwetter auf dem Rasen – jedenfalls für den 1. FC Eimsbüttel. Offiziell waren 632 Zuschauer zum ersten Spiel des HFC Falke auf dem neuen Heimgrund in der Waidmannstraße gekommen. Schon beim Aufwärmen schien es, als seien die Eimsbütteler von dieser Kulisse ein wenig eingeschüchtert – es war ungewöhnlich ruhig zwischen den Spielern. Dieser Eindruck setzte sich nach dem Anpfiff fort. Es dauerte keine 30 Sekunden, da drückte Angelo Litrico den Ball per Kopf zum 1:0 für die Falken über die Linie. Und das, obwohl der FCE Anstoß hatte. Die Gäste waren im Vergleich zum 8:2 gegen den HGSV aus der Vorwoche kaum wiederzuerkennen. Ein Spielaufbau fand nicht statt, die Pässe kamen nicht an. Folgerichtig stand es nach zehn Minuten 2:0. Jan Ramelow setzte einen Freistoß aus 20 Metern humorlos ins untere rechte Eck des FCE-Tores. Keeper Stefan Hohmann berührte den Ball zwar noch, konnte aber auch diesen Treffer nicht verhindern. Eimsbüttel fand dann etwas zu sich. Die Gäste spielten sich sogar mal in Richtung des gegnerischen Tores. Doch ab Höhe 16er fehlte die Konzentration und der Wille zum Abschluss. In der 25. Minute konnte ein weiterer Angriff der Falken wieder nur per Foul unterbunden werden. Jan Ramelow brachte den Ball dieses Mal präzise in den Strafraum, wo Onno Lorenzen mühelos zum 3:0 einköpfte. Und es kam noch schlimmer. Mit dem Pausenpfiff kam ein unkontrollierter flacher Ball in den 16-Meter-Raum des FCE. Doch niemand sah sich im Stande, die Kugel aus der Gefahrenzone zu klären. Tobias Herbert sagte danke und schoss zum 4:0-Halbzeitstand ein. Auch nach dem Seitenwechsel schaffte es der FCE nicht, die großartige Kulisse aus den Köpfen zu bekommen. Fünf Minuten nach Wiederanpfiff war es erneut eine Standardsituation, die Christopher Dobirr zum 5:0 verwertete – dabei wurde gerade das in der vergangenen Trainingswoche eingeübt. Anschließend rissen sich die Eimsbütteler etwas zusammen – oder schaltete der HFC einen Gang zurück? Jedenfalls waren die Angriffe des FCE nun zielgerichteter und es gab sogar aussichtsreiche Torabschlüsse. Ein Ehrentreffer wäre durchaus drin gewesen. Stattdessen klingelte es aber auf der anderen Seite. Nachdem FCE-Torwart Stefan Hohmann mal wieder eine der zahlreichen Falke-Flanken entschärft hatte, nutze Björn Jan Naruhn einen Abpraller zum 6:0 (75. Minute) – Touchdown hätte man beim Football gesagt. Und um in der Sportart zu bleiben: Die Falken bekamen auch noch die Chance zum Extra-Punkt. Nach einer eigentlich schon geklärten Situation entschied der Unparteiische in der 90. Minute auf Strafstoß für die Gastgeber. Marcel...

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Topspiel der Ersten, Zweite und Dritte hoffen auf Punkte

Posted by on Aug 14, 2015 in News | Keine Kommentare

Reisen heißt es am kommenden Wochenende für unsere drei Teams – es ist Auswärtsspieltag. Höhepunkt und Auftakt ist das Topspiel unserer Ersten gegen den Aufstiegsaspiranten Nummer eins. Die Zweite will am Sonntag ihre Siegesserie ausbauen und die Dritte rechnet sich Chancen auf den ersten Punkt aus. Erste weiht neues Falke-Nest ein Erster gegen Zweiter. High Noon – Duell zur Mittagsstunde. Nach guter alter Westerntradition steigt die Partie unserer Ersten beim HFC Falke am Sonnabend um 12 Uhr. Beide Mannschaften haben ihre bisherigen Partien eindrucksvoll und mühelos gewonnen. Mehr Topspiel geht nicht. Die Falken sind sogar noch ohne Gegentor. Aber unsere Erste hat es in den ersten zwei Spielen ordentlich krachen lassen: Schon 13 Mal traf sie ins Tor. Besonders bemerkenswert: Gleich acht verschiedene Spieler konnten schon persönliche Erfolgserlebnisse bejubeln. Für den neu gegründeten HFC Falke ist die Partie noch aus einem weiteren Grund eine ganz besondere: Erstmals tragen sie ein Pflichtspiel auf ihrem neuen Heimgrund, dem Rudi-Barth-Sportplatz an der Waidmannstraße, aus. Und die Gastgeber rühren ordentlich die Werbetrommel für die Premiere. Nur zwei Stunden nachdem die Veranstaltung bei Facebook veröffentlicht wurde, hatten sich via Soziales Netzwerk schon mehr als 100 Besucher angekündigt. Mit rund 700 Zuschauern wird wohl zu rechnen sein. Eine einschüchternde Kulisse? Nicht für den FCE. Nach den zwei Auftaktsiegen ist die Brust breit. „Wir freuen uns auf die Kulisse und wollen den Zuschauern ein spannendes Spiel bieten“, sagt FCE-Trainer/Vorsitzender Michael Bade. Und auch die Spieler haben sich viel vorgenommen, waren beim Training diese Woche besonders motiviert – einige nutzten sogar zusätzlich die Übungseinheit der Dritten, um sich auf das Topspiel vorzubereiten. Die FCE-Fans dürfen sich also auf ein Fußballfest freuen – mit Fassbier für 2 Euro sowie Wurst und Frikadellen für je 2,50 Euro. Da dürfte der (Sieges-)Hunger garantiert gestillt werden. Zweite will makellos bleiben Auf die Zweite des FCE wartet ein vermeintlich einfacher Gegner. Am Sonntag um 13 Uhr tritt die Mannschaft um Spielertrainer Jan Rossow bei Inter Hamburg II (Kunstrasenplatz, Max-Brauer-Allee 121) an. Die Gastgeber haben in dieser Saison schon acht Treffer kassiert. Allerdings gab es vergangenes Wochenende einen deutlichen 6:2-Sieg gegen HEBC III. Die Zweite sollte also trotz ihrer makellosen Bilanz (2 Spiele, 2 Siege, 6:2 Tore) gewarnt sein. Vor allem, weil sie sich in der vorhergehenden Saison beim 5:2-Sieg gegen das im Februar zurückgezogene Team lange schwer tat. Dritte hofft auf Spieler und Punkte Für die Dritte geht es am Sonntag wieder auf die östliche Alsterseite. Um 11.30 Uhr tritt die Mannschaft bei Polonia an (Finkenau 38). Die Gastgeber stehen mit drei Punkten und 3:3 Toren aktuell auf dem zehnten Tabellenplatz. Die Dritte des FCE rechnet sich durchaus Chancen auf den ersten Punktgewinn aus. Nachdem die Mannschaft seit dem vergangenen Wochenende weiß,...

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Erste und Zweite in der Spur, Dritte trifft endlich das Tor

Posted by on Aug 9, 2015 in Spielberichte | Keine Kommentare

Zweiter Spieltag für den 1. FC Eimsbüttel, zweites Sechs-Punkte-Wochenende. Während die Erste und Zweite weiter ungeschlagen sind, gab es für die Dritte im dritten Pflichtspiel zwar keine drei Punkte, dafür aber die ersten Tore – drei an der Zahl. Aber der Reihe nach: Torpremiere für die Dritte Für die neu gegründete dritte Mannschaft des 1. FC Eimsbüttel begann das Spiel gegen USC Paloma III wie die zwei vorherigen Pflichtspiele auch: mit genau elf Mann im Kader. Und das dieses Mal nur, weil sich dankenswerter Weise Jan-Philipp Perschel, Kapitän der Ersten, bereiterklärt hatte, am frühen Sonnabendvormittag das Frühstücksbrettchen gegen den Grandplatz zu tauschen. Die Partie selbst war ebenfalls eine Schablone des bisher Erlebten: Der Gegner machte das Spiel, die Eimsbütteler standen allerdings sicher und kamen nadelstichartig auch mal vor das Tor der Gäste. Der erste Treffer fiel nach rund 20 Minuten aber für Paloma – 0:1. Doch dieses Mal war etwas anders im Spiel der Eimsbütteler. Es war mehr Zug nach vorne drin. Und so konnte die Dritte nach einer halben Stunde endlich ihr Premierentor bejubeln: Einen langen Abschlag von Torhüter Orhan Erdogan leitete Evans Zuzie per Kopf präzise auf Simon Grebbin weiter. Der setzte sich gegen die Paloma-Abwehrspieler durch und spitzelte den Ball am Gäste-Torhüter zum 1:1 ins Netz. Große Feier bei den Eimsbüttelern! Kurz später gab es aber einen Dämpfer: Nach einer Balleroberung von Paloma kam der Ball in den FCE-Strafraum und fand über den matschigen Boden und Spieler beider Seiten den Weg ins Tor – ein unglückliches 1:2 zur Pause. Doch Eimsbüttel steckte nicht auf. Michael Jäger zog aus 30 Metern einfach mal volley ab und drosch den Ball an die Latte. Evans Zuzie schaltete schneller als die Gegenspieler und drückte den Abpraller zum 2:2 über die Linie. Wiederum kurz später ging Paloma in Führung, die sie dann noch zum 2:4 ausbauten. Doch von Resignation beim FCE keine Spur. Spielertrainer Hayrettin Kücük tankte sich auf der linken Seite durch, passte vor das Tor, wo Simon Grebbin seinen zweiten Treffer des Tages markierte – 3:4. Paloma wähnte sich im falschen Film, verspielte die Mannschaft eine Woche zuvor beim 4:4 gleich viermal eine Führung. Doch dafür reichten bei den Eimsbüttelern dieses Mal Kraft und Konzentration nicht aus. Noch zweimal legten die flinken Stürmer der Gäste nach, so dass am Ende ein spektakuläres 3:6 stand. Für die Dritte des FCE ein weiterer Schritt Richtung Normalität. Wenn in den nächsten Partien die angeschlagenen Akteure zurückkehren und auch mal Ein- und Auswechslungen möglich sind, dürfte der erste Punktgewinn nicht mehr fern sein. Traumtore bei der Zweiten Bei bestem Sommerwetter empfing die Zweite des FCE am Sonntagmittag den FC Alsterbrüder II. Die Partie begann mit einem Knaller: Leo Baalmann traf schon in der...

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